Sehen ohne Brille
Refraktive Chirurgie

 

Endlich brillenfrei

Viele Menschen, die unter einer Fehlsichtigkeit leiden, wünschen sich, ohne Brille oder Kontaktlinsen besser zu sehen. Modernste Untersuchungstechniken und neue lasergestützte Operationsverfahren, sowie die Verfügbarkeit leistungsstarker Implantate machen es uns heute möglich, unseren Patienten ihrem Wunsch nach mehr Unabhängigkeit bis ins fortgeschrittene Alter ein Stück näher zu bringen. Wir beraten Sie gerne zu den unterschiedlichen Methoden, um gemeinsam mit Ihnen die individuell beste Behandlung zu finden.

Beratungstermin vereinbaren

Formen der Fehlsichtigkeit

Der Grund dafür ist die Form des Augapfels. Bei dieser Form der Fehlsichtigkeit ist er zu lang, so dass der Brennpunkt des gebündelten Lichts nicht direkt auf der Netzhaut liegt, sondern ein kleines Stück davor. Verkürzt sich die Distanz zum Gegenstand, liegt der Brennpunkt direkt auf der Netzhaut.

« schließen

Er ist in diesem Fall zu kurz, so dass der Brennpunkt ein kleines Stück hinter der Netzhaut liegt und nicht direkt darauf. Viele Weitsichtige halten Bücher und Zeitschriften deshalb mit ausgestrecktem Arm möglichst weit entfernt. Durch die größere Distanz verschiebt sich der Brennpunkt auf die Netzhaut und die Schrift wird klar.

« schließen

So wird anstatt eines Punktes ein Strich bzw. Stab abgebildet und es entsteht ein verzerrtes oder verzogenes Bild. Diese Fehlsichtigkeit wird deshalb auch Stabsichtigkeit genannt.

« schließen

Es kommt zu einer Form der Weitsichtigkeit, die im Alterungsprozess der Augenlinse begründet liegt. Sie verliert zunehmend an Elastizität und kann ihre Form nicht mehr so verändern, dass ein scharfes Bild entsteht.

« schließen

Linsenchirurgische Behandlung

Die Implantation innovativer Kunstlinsen bietet einen hohen Sehkomfort, der sich den individuellen Wüschen und Ansprüchen anpasst. Mehr Informationen zu unseren linsenchirurgischen Behandlungsmöglichkeiten: 

Trifokale IOLs

Implantierbare Kontaktlinsen

Huckepack Intraokularlinsen

Risiken von Kontaktlinsen und Gleitsichtbrille

Leider bergen die treuen Begleiter aber auch Risiken. Nicht nur das Einsetzen und Herausnehmen der Linsen will geübt sein, denn eine falsche Handhabe kann zu Verletzungen der Hornhaut führen. Häufig ist es aber vor allem die Hygiene, die das Hauptproblem darstellt. Die Kontaktlinsen werden oft nicht richtig gepflegt oder falsch gelagert. Dadurch können Keime entstehen, die dann mit der Linse ins Auge gelangen. Aber auch Unverträglichkeiten und minderwertige Kontaktlinsen können Risiken darstellen.

Hygiene
Etwa die Hälfte, der durch Bakterien bedingten Infektionen des Auges sind auf Kontaktlinsen zurückzuführen. Dabei hängt die Häufigkeit der Infektionen davon ab, ob es sich um weiche oder harte Kontaktlinsen handelt. Bei weichen Linsen ist das Risiko einer Infektion ca. doppelt so hoch, wie bei harten. Wer seine Kontaktlinsen über Nacht im Auge lässt, verachtfacht sein Risiko sogar. Zurückzuführen ist das auf die Hygiene, denn häufig werden Linsen nur mit Kochsalzlösung gespült und nicht richtig gereinigt. Außerdem wird auch der Behälter häufig nicht richtig sauber gemacht und die Aufbewahrungsflüssigkeit wird zu selten gewechselt.

Unverträglichkeit 
Oft ist schlicht ein Fremdkörper unter der Linse oder eine Oberflächenverletzung der Hornhaut der Grund für eine Kontaktlinsenunverträglichkeit. 

Hier spricht man von einer akuten Unverträglichkeit. Wenn es zu einer längerfristigen Unverträglichkeit kommt, dann ist der Grund dafür häufig, dass durch die Linse zu wenig Sauerstoff an die Hornhaut gelangt. Weitere Risiken für eine Unverträglichkeit sind eine zu lange Tragedauer oder eine Kontaktlinse, die der Form des Auges nicht perfekt angepasst ist. Aber selbst, wenn die Linse perfekt angepasst ist, können falsche Pflegemittel auch eine perfekt angepasste Form verändern.

Material
Auch das Material der Kontaktlinse ist wichtig, wenn es um eine Unverträglichkeit geht. Es muss gut ausgewählt werden, jedes Auge hat eine individuelle Tränenflüssigkeit, die wiederum unterschiedlich verdunstet und das Auge so entsprechend feucht oder eben nicht feucht hält. Etwas mehr als 40 Prozent der Kontaktlinsenträger klagen über trockene Augen, häufig in Kombination mit Lidrandentzündungen.

Für alle Nebenwirkungen gibt es kurz- bzw. mittelfristige Lösungen. Um alle unerwünschten Nebenwirkungen dauerhaft auszuschalten, kommt allerdings nur eine Augenlaser OP in Frage, die, wie in verschiedenen Studien nachgewiesen werden konnte, ein deutlich geringeres Risiko im Vergleich zu Kontaktlinsen darstellt.

COVID-19, Augen & Kontaktlinsen
Das Thema Coronavirus und Augen wurde von verschiedenen Studien aufgegriffen. Die Ergebnisse sind aufgrund der wenigen Fälle und der kurzen Zeitspanne, in der sie durchgeführt wurden, mit Vorsicht zu betrachten. Eins ist aber allen Studien gemein: Das neuartigen Sars-CoV-2 scheint über die Augen übertragen werden zu können, allerdings ist dieser Übertragungsweg äußerst unwahrscheinlich. Trotzdem sollte auch hier extrem auf Hygiene geachtet werden. Die Johns-Hopskins-Universität gibt in ihren Ratschlägen zur Hygiene deshalb auch an, dass man mit ungewaschenen Händen weder Mund, Nase noch Augen berühren sollte.

Besonders Kontaktlinsenträger sollten im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 penibel auf den hygienischen Umgang mit den Linsen achten. Da das Virus scheinbar über die Bindehaut übertragen werden kann, sollten Kontaktlinsenträger vor dem Einsetzten und Herausnehmen der der Linsen lange und gründlich Händewaschen. Auch sollten sie darauf achten, die Linsen immer gründlich zu reinigen und die Flüssigkeit regelmäßig zu wechseln.

 

« schließen

Allerdings birgt auch die Gleitsichtbrille gewisse Risiken. Zu Beginn müssen sich Augen und Gehirn erst an das neue Sehen bzw. die Brechkraft der neuen Brillengläser gewöhnen. Das dauert ca. einen Monat, in dem neben unscharfem Sehen häufig auch Kopfschmerzen und Schwindel auftreten können. Arbeiten am Computer kann zusätzlich zu Schulter- und Nackenschmerzen führen, da Gleitsichtbrillen auf weite und nahe Distanzen ausgelegt sind. Der Abstand zum Computer ist mit ungefähr 70 cm eine mittlere Distanz und wird häufig mit einer ungünstigen Haltung ausgeglichen.

Viele Träger einer Gleitsichtbrille schildern vor allem das Treppensteigen als Problem. Dabei schaut man nach unten, also ganz automatisch durch den unteren Teil der Brille, der aber für Nahsicht und kurze Distanzen ausgelegt ist. So entsteht ein verschwommenes und unscharfes Bild, was Unsicherheit und im schlimmsten Fall einen Sturz zur Folge haben kann. 

« schließen

Refraktiv: Femto-LASIK

Mittels modernster Lasertechnik wird die Oberfläche der Hornhaut so modelliert, dass die Gesamtbrechkraft des Auges sich wunschgemäß verändert, um eine bestehende Fehlsichtigkeit auszugleichen. Mehr Informationen zur Femto-Lasik erhalten Sie im folgenden Video:

 

Risiken der Behandlungen

Refraktive Eingriffe (SMILE, LASIK, LASEK, PRK) können zu einer oberflächlichen Narbenbildung der Hornhaut führen. Durch die innovativen Technologien der Laser sind diese Komplikationen jedoch extrem selten geworden und treten bei weniger als 0,5 Prozent der Patienten auf, die von einem erfahrenen Chirurgen operiert wurden.

Ein weiteres Risiko der refraktiven Hornhautchirurgie ist ein trockenes Auge, das bei etwa 15 bis 20 Prozent der Patienten auftritt.  Allerdings ist diese Nebenwirkung nur temporär und nach etwa sechs Monaten stellt sich dieser Zustand in der Regel wieder ein. Äußerst selten, bei etwa 0,05 Prozent der Patienten, kann es zu einer Infektion oder Vorwölbung der Hornhaut kommen.

Je nach Art des Eingriffs (SMILE, LASIK, LASEK, PRK) können noch verschiedene Risiken auftreten, die aber individuell während der Voruntersuchungen besprochen werden.

Tatsächlich ist die refraktive Hornhautchirurgie aber noch nie so sicher und effektiv wie heute gewesen. Trotzdem sollten Patienten unbedingt über etwaige Risiken, so gering sie auch sind, informiert sein und sich für ihren Eingriff stets einen Chirurgen mit viel Erfahrung suchen.

« schließen

In den ersten Wochen nach der OP kann es auch zu einer Wasseransammlung am Gelben Fleck, dem Punkt des schärfsten Sehens, kommen, die eine Reduktion der Sehleistung zur Folge hat.

Eine weitere typische Nebenwirkung des refraktiven Linsentauschs ist die Entwicklung eines fibrotischen oder regeneratorischen Nachstars. Diese Trübung hinter der implantierten Kunstlinse entwickelt sich typischerweise in den ersten Monaten nach der OP, kann aber auch noch nach Jahren auftreten. Der Nachstar kann mit dem YAG-Laser behandelt werden und bedarf keiner erneuten Eröffnung des Auges. 

Wenn multifokale Linsen implantiert wurden, ist es möglich, dass Patienten in der Dämmerung schlechter sehen und blendempfindlicher sind. In den meisten Fällen gewöhnt sich das Gehirn an diesen neuen Seheindruck. Diesen Vorgang nennt man Neuroadaptation und er kann bis zu 12 Monate dauern. Ein erfahrener und gut informierter Chirurg wird seine Patienten immer ausführlich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Intraokularlinsen aufklären.

« schließen

Bei der Implantation von phaken Hinterkammerlinsen kann der temporäre bzw. dauerhafte Kontakt von künstlicher IOL und körpereigener Linse zu einer unzureichenden Nährstoffversorgung letzterer führen. Dies wiederum kann etwa fünf Jahre nach der OP eine Kataraktentwicklung begünstigen. Von dieser Nebenwirkung sind ungefähr 5 bis zehn Prozent der Patienten betroffen, denen phake Hinterkammerlinsen implantiert wurden.

Sehr selten kann es bei der Implantation von phaken Vorderkammerlinsen zu einem sogenannten Endothelzellverlust der Hornhaut kommen. Dieser entsteht durch den Kontakt von IOL und der innersten Hornhautschicht. Durch die stetige Verbesserung des Linsendesigns und regelmäßigen Kontrolluntersuchungen nach der OP tritt diese Nebenwirkung aber in der Praxis tatsächlich extrem selten auf. 

Wenn während der Implantation von phaken Linsen Komplikationen auftreten und es zu einer Schädigung der körpereigenen Linse kommt, ist es möglich, dass ein kompletter refraktiver Linsenaustausch vorgenommen werden muss. Dabei wird die körpereigene Linse entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt.

« schließen

 

 

„In den Augen liegt
das Herz.“

Franz von Kobell

Sprechen Sie uns an

Auf die richtige Beratung kommt es an!
Sie haben Fragen, möchten sich über Behandlungsmöglichkeiten informieren oder einen Termin ausmachen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf und wir werden uns umgehend um Ihr Anliegen kümmern.

Folgen Sie uns auf Social Media

Facebook YouTube

Rückruf

Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.