Sehen ohne Brille
Refraktive Chirurgie

 

Endlich brillenfrei

Viele Menschen, die unter einer Fehlsichtigkeit leiden, wünschen sich, ohne Brille oder Kontaktlinsen besser zu sehen. Modernste Untersuchungstechniken und neue lasergestützte Operations­verfahren, sowie die Verfügbarkeit leistungsstarker Implantate machen es uns heute möglich, unseren Patienten ihrem Wunsch nach mehr Unabhängigkeit bis ins fortgeschrittene Alter ein Stück näher zu bringen. Wir beraten Sie gerne zu den unterschiedlichen Methoden, um gemeinsam mit Ihnen die individuell beste Behandlung zu finden.

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In unserem #jetztbrillenfrei-Podcast gibt Ihnen unser Experte, Dr. med. Florian Kretz einen Überblick über die verschiedenen Fehlsichtigkeiten und was Augen lasern eigentlich ist. Gegen Ende erklärt Dr. Kretz außerdem, welche besonderen Möglichkeiten implantierbare Kontaktlinsen im Bereich der refraktiven Chirurgie bieten.

Ursachen und Symptome der Fehlsichtigkeiten

Normalsichtigkeit liegt vor, wenn das Auge in der Lage ist ein klares, scharfes Bild auf verschiedene Entfernungen abzubilden. Dieses Bild entsteht, wenn Licht auf einen Gegenstand fällt und dieser es auf die Hornhaut reflektiert. Sie bündelt dann das Licht und es trifft auf die Iris. In der Linse hinter der Iris wird das Licht ein zweites Mal gebündelt und fällt dann in einem Punkt auf die Netzhaut. Dort wird dann das scharfe Bild des Gegenstandes abgebildet und an das Gehirn übermittelt. Bei den verschiedenen Fehlsichtigkeiten trifft das gebündelte Licht nicht in einem Punkt auf die Netzhaut oder es trifft vor bzw. hinter ihr auf. So entstehen unscharfe oder verzerrte Bilder. Die Ursachen und Symptome der verschiedenen Fehlsichtigkeiten erklären wir im folgenden Abschnitt.

 

Myopie/Kurzsichtigkeit

Bei Kurzsichtigkeit bereitet das Sehen auf größere Distanz Schwierigkeiten. Ein deutliches Bild eines weiter entfernten Gegenstands kann das Auge erst dann abbilden, wenn sich die Distanz verkürzt. Der Grund dafür ist die Form des Augapfels. Bei dieser Form der Fehlsichtigkeit ist er zu lang. Der Brennpunkt des gebündelten Lichts liegt nicht auf der Netzhaut, sondern ein kleines Stück davor.

Hyperopie/Weitsichtigkeit

Bei Weitsichtigkeit bereitet das Sehen auf kürzere Distanzen Probleme. Auch hier liegt die Ursache in der Form des Augapfels, der in diesem Fall zu kurz ist. So liegt der Brennpunkt ein kleines Stück hinter der Netzhaut, was dafür sorgt, dass Nahes unscharf gesehen wird. Weitsichtige halten Bücher, Handys und ähnliches deshalb oft mit ausgestrecktem Arm.

Astigmatismus/Hornhautverkrümmung

Bei einer Hornhautverkrümmung treffen die Lichtstrahlen nicht in einem Punkt gebündelt auf die Netzhaut, sondern mindestens in zwei. So wird anstatt eines Punktes ein Strich bzw. Stab abgebildet und es entsteht ein verzerrtes oder verzogenes Bild. Diese Fehlsichtigkeit wird deshalb auch Stabsichtigkeit genannt.

Presbyopie/Alterssichtigkeit

Etwa ab dem 45. Lebensjahr machen auch Patienten, die bisher keine Probleme mit ihren Augen hatten, häufig Bekanntschaft mit der Alterssichtigkeit. Es kommt zu einer Form der Weitsichtigkeit, die im Alterungsprozess der Augenlinse begründet liegt. Sie verliert zunehmend an Elastizität und kann ihre Form nicht mehr so verändern, dass ein scharfes Bild entsteht.

Folgen der Fehlsichtigkeit

Im Gegensatz zu vielen anderen Augenerkrankungen gibt es keine direkten Folgen der Fehlsichtigkeiten, wie eine fortschreitende Verschlechterung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung. Allerdings kennen viele Brillenträger die Probleme, die auftreten können, wenn man die Brille mal vergisst. Von falsch gelesenen Worten oder Uhrzeiten, über Stürze bis hin zu Schwierigkeiten beim Autofahren reichen die Probleme und haben dabei mehr oder weniger schwerwiegende Folgen. 

Wir beraten Sie gern und ausführlich zu den verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur Ihres Sehfehlers.

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Mark Hengstenberg

SMILE

"Ich bin absolut happy und super zufrieden! Meine Lebensqualität hat sich so sehr verbessert. Ich kann Dr. Kretz absolut weiterempfehlen! Ich fühlte mich von Anfang an super aufgehoben. Die OP selber lief total entspannt ab. Bereits am Tag danach bemerkte ich schon eine deutliche Verbesserung meiner Seekraft. Ich brauchte keine Brille mehr. Anfangs hatte ich noch eine Überempfindlichkeit gegen grelles Licht wie abends beim Autofahren, aber das völlig klar. Es wurde stetig besser und jetzt sehe ich wie ein Adler! Kein Brille mehr putzen, auf der Arbeit im Maschinenbau eine so tolle Verbesserung und Erleichterung! Ich kann es absolut nur jedem empfehlen, es hat mich so geflasht und mich richtig glücklich gemacht, das kann man schwer in Worte fassen. Die Klinik von Dr. Kretz ist absolut professionell und spielt für mich in der Championsleague! Die Mitarbeiter waren stets super freundlich und sympathisch. Ich sage vielen, vielen Dank!"

Christian Wübbeling

LASIK PRESBYOND

"Es ist, als ob jemand den Schalter umgelegt hätte – ob im Schwimmbad, beim Einkaufen mit Maske oder einfach im täglichen Doing – es ist befreiend, nicht mehr auf eine Brille angewiesen zu sein. Sie beschlägt nicht mehr, ich kann meine Frau umarmen, ohne dass meine Brille im Weg ist und mit meinem Sohn rumtoben, ohne Angst um mein Gestell zu haben. Alles ist freier und leichter. Ich kann auf Konzerte, ohne mir Gedanken zu machen, was mit meiner Brille passiert. Ich finde meinen Sohn im Freibad schneller wieder und ich kann endlich eine normale Sonnenbrille tragen. Herrlich!"

Christian Oehl

LASIK PRESBYOND

"Die Lebensqualität hat sich enorm verändert. Man lebt deutlich unbeschwerter und merkt wie abhängig man früher von der Brille war. Ich würde es immer wieder machen und auch jedem Brillenträger diesen Schritt ans Herz legen. Ich habe immer wieder Kontaktlinsen genutzt, aber auch mit Linsen ist man eingeschränkt. Sie sind bestimmt ganz nett, stehen aber im keinen Vergleich zu einem Leben nach der Augen-OP. Ja, ich kann und werde euch weiterempfehlen. Ist auch schon passiert. Alle Behandlungen und Maßnahmen (sowohl OP, als auch Nachbehandlung) waren und sind immer noch erstklassig. Hier gibt´s ganz klar die Note 1."

Ausführliche Voruntersuchung

Im Vorfeld des refraktiven Eingriffs ist es wichtig eine ausführliche Voruntersuchung durchzuführen. Dabei werden Ihre Augen genau vermessen und auf Eigenheiten sowie mögliche weitere Augenerkrankungen untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind die Grundlage für die Auswahl Ihrer individuellen Behnadlungsmethode. Die gründliche Voruntersuchung ist sehr wichtig, wird aber leider von den Krankenkassen nicht übernommen und ist eine Eigenleistung.

Erfahren Sie alles zu Kosten und Ablauf der Voruntersuchung

 

 

Therapien/Operationsmethoden

Die verschiedenen Fehlsichtigkeiten sind vielseitig und das sind auch ihre Behandlungsmöglichkeiten. Unsere Spezialisten werden Ihnen alle Methoden ausführlich erklären und Ihnen gern beratend bei der Auswahl zur Seite stehen. Dabei sind nicht nur die Ergebnisse der Vermessung Ihrer Augen eine wichtige Grundlage, sondern auch ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse.

Erfahren Sie hier alles über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten

Risiken von Kontaktlinsen

Für viele Patienten sind Kontaktlinsen ständige Begleiter und versprechen außerdem ein unbeschwertes Gefühl im Vergleich zum Tragen einer Brille. Leider bergen die treuen Begleiter aber auch Risiken. Nicht nur das Einsetzen und Herausnehmen der Linsen will geübt sein, denn eine falsche Handhabe kann zu Verletzungen der Hornhaut führen. Häufig ist es aber vor allem die Hygiene, die das Hauptproblem darstellt. Die Kontaktlinsen werden oft nicht richtig gepflegt oder falsch gelagert. Dadurch können Keime entstehen, die dann mit der Linse ins Auge gelangen. Aber auch Unverträglichkeiten und minderwertige Kontaktlinsen können Risiken darstellen.

Hygiene
Etwa die Hälfte, der durch Bakterien bedingten Infektionen des Auges sind auf Kontaktlinsen zurückzuführen. Dabei hängt die Häufigkeit der Infektionen davon ab, ob es sich um weiche oder harte Kontaktlinsen handelt. Bei weichen Linsen ist das Risiko einer Infektion ca. doppelt so hoch, wie bei harten. Wer seine Kontaktlinsen über Nacht im Auge lässt, verachtfacht sein Risiko sogar. Zurückzuführen ist das auf die Hygiene, denn häufig werden Linsen nur mit Kochsalzlösung gespült und nicht richtig gereinigt. Außerdem wird auch der Behälter häufig nicht richtig sauber gemacht und die Aufbewahrungsflüssigkeit wird zu selten gewechselt.

Unverträglichkeit 
Oft ist schlicht ein Fremdkörper unter der Linse oder eine Oberflächenverletzung der Hornhaut der Grund für eine Kontaktlinsenunverträglichkeit. 

Hier spricht man von einer akuten Unverträglichkeit. Wenn es zu einer längerfristigen Unverträglichkeit kommt, dann ist der Grund dafür häufig, dass durch die Linse zu wenig Sauerstoff an die Hornhaut gelangt. Weitere Risiken für eine Unverträglichkeit sind eine zu lange Tragedauer oder eine Kontaktlinse, die der Form des Auges nicht perfekt angepasst ist. Aber selbst, wenn die Linse perfekt angepasst ist, können falsche Pflegemittel auch eine perfekt angepasste Form verändern.

Material
Auch das Material der Kontaktlinse ist wichtig, wenn es um eine Unverträglichkeit geht. Es muss gut ausgewählt werden, jedes Auge hat eine individuelle Tränenflüssigkeit, die wiederum unterschiedlich verdunstet und das Auge so entsprechend feucht oder eben nicht feucht hält. Etwas mehr als 40 Prozent der Kontaktlinsenträger klagen über trockene Augen, häufig in Kombination mit Lidrandentzündungen.

Für alle Nebenwirkungen gibt es kurz- bzw. mittelfristige Lösungen. Um alle unerwünschten Nebenwirkungen dauerhaft auszuschalten, kommt allerdings nur eine Augenlaser OP in Frage, die wie in verschiedenen Studien nachgewiesen werden konnte, ein deutlich geringeres Risiko im Vergleich zu Kontaktlinsen darstellt.

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Risiken der Behandlungen

Refraktive Eingriffe (SMILE, LASIK, LASEK, PRK) können zu einer oberflächlichen Narbenbildung der Hornhaut führen. Durch die innovativen Technologien der Laser sind diese Komplikationen jedoch extrem selten geworden und treten bei weniger als 0,5 Prozent der Patienten auf, die von einem erfahrenen Chirurgen operiert wurden.

Ein weiteres Risiko der refraktiven Hornhautchirurgie ist ein trockenes Auge, das bei etwa 15 bis 20 Prozent der Patienten auftritt.  Allerdings ist diese Nebenwirkung nur temporär und nach etwa sechs Monaten stellt sich dieser Zustand in der Regel wieder ein. Äußerst selten, bei etwa 0,05 Prozent der Patienten, kann es zu einer Infektion oder Vorwölbung der Hornhaut kommen.

Je nach Art des Eingriffs (SMILE, LASIK, LASEK, PRK) können noch verschiedene Risiken auftreten, die aber individuell während der Voruntersuchungen besprochen werden.

Tatsächlich ist die refraktive Hornhautchirurgie aber noch nie so sicher und effektiv wie heute gewesen. Trotzdem sollten Patienten unbedingt über etwaige Risiken, so gering sie auch sind, informiert sein und sich für ihren Eingriff stets einen Chirurgen mit viel Erfahrung suchen.

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In den ersten Wochen nach der OP kann es auch zu einer Wasseransammlung am Gelben Fleck, dem Punkt des schärfsten Sehens, kommen, die eine Reduktion der Sehleistung zur Folge hat.

Eine weitere typische Nebenwirkung des refraktiven Linsentauschs ist die Entwicklung eines fibrotischen oder regeneratorischen Nachstars. Diese Trübung hinter der implantierten Kunstlinse entwickelt sich typischerweise in den ersten Monaten nach der OP, kann aber auch noch nach Jahren auftreten. Der Nachstar kann mit dem YAG-Laser behandelt werden und bedarf keiner erneuten Eröffnung des Auges. 

Wenn multifokale Linsen implantiert wurden, ist es möglich, dass Patienten in der Dämmerung schlechter sehen und blendempfindlicher sind. In den meisten Fällen gewöhnt sich das Gehirn an diesen neuen Seheindruck. Diesen Vorgang nennt man Neuroadaptation und er kann bis zu 12 Monate dauern. Ein erfahrener und gut informierter Chirurg wird seine Patienten immer ausführlich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Intraokularlinsen aufklären.

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Bei der Implantation von phaken Hinterkammerlinsen kann der temporäre bzw. dauerhafte Kontakt von künstlicher IOL und körpereigener Linse zu einer unzureichenden Nährstoffversorgung letzterer führen. Dies wiederum kann etwa fünf Jahre nach der OP eine Kataraktentwicklung begünstigen. Von dieser Nebenwirkung sind ungefähr 5 bis zehn Prozent der Patienten betroffen, denen phake Hinterkammerlinsen implantiert wurden.

Sehr selten kann es bei der Implantation von phaken Vorderkammerlinsen zu einem sogenannten Endothelzellverlust der Hornhaut kommen. Dieser entsteht durch den Kontakt von IOL und der innersten Hornhautschicht. Durch die stetige Verbesserung des Linsendesigns und regelmäßigen Kontrolluntersuchungen nach der OP tritt diese Nebenwirkung aber in der Praxis tatsächlich extrem selten auf. 

Wenn während der Implantation von phaken Linsen Komplikationen auftreten und es zu einer Schädigung der körpereigenen Linse kommt, ist es möglich, dass ein kompletter refraktiver Linsenaustausch vorgenommen werden muss. Dabei wird die körpereigene Linse entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt.

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Unsere digitalen Informationen zur refraktiven Chirurgie

Jetzt reinschauen!

In unseren YouTube-Videos gibt Ihnen Dr. med. Florian Kretz viele Informationen zu verschiedenen Augenerkrankungen. In diesem Video geht er näher auf die refraktiven Chirurgie, also die dauerhafte Korrektur von Fehlsichtigkeiten, ein und erklärt welche Behandlungsmehtoden es gibt und in welchen Fällen sie jeweils anwendbar sind.

Kosten für refraktive Eingriffe

Die Kosten für refraktive Eingriffe variieren je nach Behandlungsmethode. Laserbasierte Verfahren bieten wir ab 74,99 €/Monat an und linsenchirurgische Eingriffe starten 228,75 €/Monat. Genaue Angaben zu den Preisen der verschiedenen Eingriffen finden Sie unserer Seite Operationsmethoden.

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Wir bieten für alle unsere Behandlungen die Möglichkeit der Ratenahlung an.

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„In den Augen liegt
das Herz.“

Franz von Kobell

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