Hornhauterosion

Hornhauterosion (Erosio corneae)

Die Hornhauterosion (Erosio cornea) wird auch Hornhautabschürfung oder corneale Erosion genannt. Es handelt sich um kleinere Verletzungen der äußersten Hornhautschicht (Hornhautepithel), die durch Fremdköper und auch durch das Tragen von falsch angepassten Kontaktlinsen hervorgerufen werden kann. Es entwickelt sich ein mehr oder weniger kleiner flächiger Zelldefekt des Epithels. Meist ist das Auge gerötet und tränt. Auch kann ein Fremdkörperreiz auftreten, wenn das Augenlid über die entsprechend verletzte Region der Hornhaut gleitet. Der Augenarzt diagnostiziert die Ausprägung dieses Defekts mittels Blick durch die Spaltlampe, häufig wird ein Farbstoff (Fluoreszein) eingesetzt, um die verletzten Stellen besser sichtbar zu machen. Um eine Entzündung des Auges zu vermeiden, werden meist ein Antibiotikum und ein Mittel gegen Pilze prophylaktisch eingesetzt. Unbehandelt kann eine Erosio cornea zu einer Infektion des Auges führen.

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